CASE STUDY

Ein Marketplace-Händler: von Tabellen zur Rentabilität je Produkt

Eine Produktivinstallation, in der das Reporting aufgehört hat, Handarbeit zu sein — und die Marge angefangen hat, mit der Abrechnung des Marktplatzes übereinzustimmen.

Diese Case Study ist anonymisiert — wir nennen weder den Kunden noch seine Geschäftszahlen.

Branche
Handel auf Marktplätzen
Umfang
Ingestion, Datenmodell, Rentabilität, KI-Reporting
Status
In Produktion

Der Ausgangspunkt

Die Daten lagen an mehreren Stellen gleichzeitig, und der Report wurde von Hand zusammengesetzt — langsam und jedes Mal ein wenig anders. Teuer war vor allem, dass niemand eine einzige Margenzahl verteidigen konnte.

Rentabilität in einer Tabelle gerechnet, für jede Periode neu aufgebaut.
Gebühren und Versandkosten nachträglich angehängt — und oft übersehen.
Marktplatz-Korrekturen veränderten einen abgeschlossenen Monat, den niemand mehr neu berechnete.

Was wir gebaut haben

Statt eines weiteren Dashboards über denselben Daten haben wir bei den Quellen und den Definitionen angefangen — und erst danach die Reporting-Schicht gebaut.

1
Automatisierte Ingestion
Daten vom Marktplatz, aus dem eigenen System des Kunden und von seinem Logistikdienstleister kommen nach Zeitplan an, inkrementell.
2
Ein Rentabilitätsmodell
Preis abzüglich Gebühren, Wareneinsatz und Versandkosten — nach ausdrücklichen Regeln auf einzelne Produkte und Aufträge verteilt.
3
Retouren und rückwirkende Korrekturen
Bucht der Marktplatz eine Korrektur im Nachhinein, wird die Periode neu berechnet statt eingefroren.
4
Ein von KI geschriebener Report
Eine Wochenzusammenfassung, die erklärt, was sich bewegt hat und warum — gebaut aus denselben Kennzahlen wie die Dashboards.

Das Ergebnis

Das Reporting ist von den Menschen auf die Plattform gewandert, und das Gespräch über die Marge ist kein Streit mehr darüber, wessen Tabelle recht hat.

Eine Marge, die zur Abrechnung passt
Gebühren, Versand und Retouren stecken in der Zahl, auf die die Geschäftsführung schaut — auch nach rückwirkenden Korrekturen.
Entscheidungen auf Produktebene
Es ist sichtbar, welches Produkt nach allen Kosten verdient, und nicht nur, welches sich verkauft.
Reporting ohne Handarbeit
Die Wochenzusammenfassung kommt von allein — das Team liest und entscheidet, statt zusammenzustellen.

Warum der Kunde darauf vertraut hat

Vor der Umstellung liefen beide Wege parallel: die Plattform und der über Jahre gewachsene eigene Kalkulator des Kunden. Die Zahlen stimmten auf den Cent überein — erst dann wurde die Tabelle abgeschaltet. Wir halten das für den einzig ehrlichen Weg, eine Reporting-Schicht in Produktion zu bringen.

Dasselbe Modell, andere Daten.

Wir zeigen Ihnen, wie das auf Ihren Quellen und Ihren KPIs aussieht.

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